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Preussag untergewichten


04.12.2001
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Preussag-Aktie (WKN 695200) mit "untergewichten".

Nach dem Verkauf der Stahlaktivitäten und dem Ausstieg aus der Steinkohle habe das Management die Fokussierung auf die Bereiche Touristik, Logistik und Energie konsequent verfolgt. Der integrierte Hannoveraner Konzern sei durch die Übernahme der Thomson Travel Group (UK) zum weltweit führenden Touristikunternehmen avanciert. TUI und Thomson deckten rund 80% des europäischen Marktes ab. In den ersten drei Quartalen 2001 sei der Konzernumsatz zu 58% von der Sparte Touristik und zu 16% vom Logistikbereich (Hapag Lloyd) erwirtschaftet worden. Die Bereiche Energie und Handel hätten 18% und Gebäudetechnik 7% zu den Konzernerlösen beigetragen.


Aufgrund von Desinvestitionen und niedrigerer Handelsumsätze habe sich der Konzernumsatz im 3. Quartal um 7,2% auf 7,4 Mrd. Euro ermäßigt. Für den 9-Monats-Zeitraum habe sich eine Steigerung um 3% auf 18,3 Mrd. Euro ergeben. Während der touristische Umsatz im 1.-3. Quartal (vor allem akquisitionsbedingt) um 22% auf 10,6 Mrd. Euro zugelegt habe, habe sich der Absatz der Logistik-Sparte um 6,8% auf rund 3 Mrd. Euro erhöht. Die Umsätze des Segments Industrie hätten sich um 18% auf 4,6 Mrd. Euro reduziert. Das Spartenergebnis habe um 21% auf 832 Mio. Euro zugelegt. Wegen der erhöhten Goodwillabschreibungen sei das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nur um 14,4% auf 832 Mio. Euro gewachsen. Der Überschuss habe sich um 1,2% auf 395 Mio. Euro erhöht.

Die schwache Absatzdynamik im Quellgebiet Europa Nord und die sich ermäßigende Auslastung im Segment Containerschiffahrt dürften einer deutlichen Umsatzdynamisierung entgegenstehen. Obgleich der Zusammenschluss von TUI und Thomson umfangreiches Synergiepotential berge, sollte das angestrebte Wachstum (30.000 Hotelbetten), angesichts des eingeengten finanziellen Spielraums, ohne weitere gewinnverwässernde Kapitalmaßnahmen kaum darstellbar sein. Zudem würden Aufwendungen zur Gesundung von Nouvelles Frontieres sowie Abschreibungen auf das Beteiligungsportfolio die Ergebnisdynamik bremsen.

Die Experten von Helaba Trust erwarten daher nur eine unterdurchschnittliche Entwicklung der Preussag-Aktie.




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